Das Gymnasium Ochsenhausen kürt seinen besten Vorleser

Samuel Storm heißt der Schulsieger beim diesjährigen Vorlesewettbewerb am Gymnasium Ochsenhausen.

Samuel Storm (Mitte) konnte sich beim Vorlesewettbewerb am GO gegen Romy Graf (rechts) und Lea Maucher durchsetzen.

Alle Jahre wieder, nämlich kurz vor Weihnachten, ermitteln die Schulen ihren Vorlesefavoriten. Der Wettbewerb, veranstaltet vom Börsenverein des deutschen Buchhandels, wurde 1959 aus der Taufe gehoben. Rund 600000 Schülerinnen und Schüler nehmen jährlich daran teil. Die Idee dahinter ist, Kindern und Jugendlichen Lust auf neue Bücher zu machen und das Lesen zu fördern.

Am GO gab es anlässlich der Kür des Schulsiegers eine klassenübergreifende Veranstaltung im Musiksaal. Mit dabei war neben der Schulleitung und den Deutschlehrern der sechsten Klassen, die zusammen mit der Buchhändlerin Pat Götz von der Lesebar in Ochsenhausen auch die Jury bildeten, alle Schüler der sechsten Klassen. Auch die Jugendlichen, die den zweiten Platz bei der Nominierung des Klassensiegers belegten, waren mit von der Partie: Sie durften als Juroren aktiv werden und das Dargebotene kritisch bewerten.

Die jeweiligen Klassensieger stellten zunächst ihre Lieblingsbücher vor, bevor sie den Zuhörern eine kleine Kostprobe ihres Könnens präsentierten. Dabei ging die Bandbreite von Chris Ryans spannendem „Agent 21“, den Samuel Storm vorstellte, bis hin zum witzigen und zugleich sehr emotionalen Kinderbuch „Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte“ von Alexa Henning von Lange. Romy Graf las aus diesem Buch ein unterhaltsames Kapitel vor. Bei Lea Mauchers Favorit wurde die Zuhörerschaft in die Welt des begabten Katers Winston entführt, der neben Lesen und Schreiben sogar Russisch versteht.

Um sich ein möglichst genaues Bild von der drei Vorlesern zu machen, gab es abschließend noch einen Fremdtext: Die drei Klassensieger sollten einen Auszug aus Matt Haigs „Ein Junge namens Weihnachtsmann“ vorlesen. Obwohl die Entscheidung den Juroren schwer fiel, stand am Ende der Schulsieger fest: Samuel Storm überzeugte die Jury mit seinen Lesekünsten. Dennoch gingen Romy Graf und Lea Maucher nicht ohne ein dickes Lob aus dem Wettbewerb. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Weihnachtsepisode aus „Ein Junge namens Weihnachtsmann“ für die Zuhörer, die Schulleiterin Elke Ray zum Besten gab. Darin macht sich der elfjährige Nicolas aus Finnland auf der Suche nach seinem Vater zum Nordpol auf, wo er viele Abenteuer erlebt – eine Lektüre voller Abenteuer Elfen und Wichtel, die sich alle Jahre wieder besonders für die Weihnachtszeit eignet.

Frau Ray liest vor.
Der Sieger wird bekanntgegeben.

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