↑ Zurück zu Schule allgemein

Leitbild

Schule als Lerngemeinschaft

Das Gymnasium Ochsenhausen
versteht sich als eine Schule,
an der die Vermittlung von Bildung und Wissen,
die Ausbildung der Persönlichkeit und die Mitverantwortlichkeit
der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund stehen.
Das Ziel unseres Lernens und Arbeitens ist das Erreichen der
Studierfähigkeit.

Unsere Leitidee lautet:
Fordern und Fördern

Der Erwerb einer fundierten Fach-, Methoden- und Medienkompetenz ist uns wichtig. Kernpunkt des Methodenlernens ist das Methodencurriculum für die Klassen 5 bis 10, das alle wichtigen Lernformen enthält und zunehmend eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten ermöglicht. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit den neuen Medien, insbesondere das Erlernen der Handhabung der gängigen Textverarbeitungs- und Prä-sentationsprogramme.

 

A) Deshalb

  • a)  bieten Lehrerinnen und Lehrer zur Förderung begabter Schülerinnen und Schüler eine Mathematik-AG und als zusätzliches Angebot, wenn die Depu- tatsstunden ausreichen, im sprachlichen Bereich Französisch ab Klasse 7 und Spanisch ab Klasse 8 als AG an
  • b)  betreuen Lehrer und Lehrerinnen Schülerinnen und Schüler, die an Fremd- sprachen-Wettbewerben, Erdkunde-Wettbewerben oder ähnlichen Aktionen teilnehmen
  • c)  bieten die Lehrerinnen und Lehrer nach Möglichkeit ein reiches Angebot im musischen Bereich, z. B. Chor, Big Band, Orchester und Theater sowie AG- Angebote der naturwissenschaftlichen Fächer
  • d)  gibt es eine Computer-AG für Klasse 5 und 6 und eine Informatik-AG, in der speziell interessierte Schülerinnen und Schüler das Programmieren lernen können
  • e)  gibt es außerdem eine Multimedia-AG, in der Schülerinnen und Schüler z. B. den schulischen Alltag filmisch dokumentieren oder eigene Filme produzieren
  • f)   helfen die Lehrerinnen und Lehrer schwächeren Schülerinnen und Schülern mit Förderunterricht durch entsprechende Angebote in den Hauptfächern während der Poolstunden in Klassen 6, 7, 8 und 9
  • g)  vermitteln Lehrerinnen und Lehrer Nachhilfe, soweit möglich
  • h)  bietet die Lehrerschaft einen Förderkurs für die Klassen 5 und 6 an, der sich an Kinder mitLRS wendet
  • i)   werden Poolstunden in den Klassenstufen 8, 9 und 10 für NwT verwendet.

 

 B) Deshalb

  • a) helfen ältere Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit jüngeren durch Nachhilfe
  • b) erstellen Schüler für Schüler eine elektronische Lernkartei auf der Homepage
  • c) machen Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit ein Angebot zur Hausaufgabenbetreuung
  • d) leisten Schülerinnen und Schüler Mitschülerinnen und Mitschülern Hilfestellung, z. B. beim Erstellen von Präsentationen.

 

C) Deshalb

  • a) leisten die Eltern über den Förderverein die Bezahlung von zusätzlichen Bildungsangeboten wie Autorenlesungen
  • b) ermöglichen Eltern über den Förderverein den Einsatz von Lehrbeauftragten
  • z. B. für eine Französisch- und Spanisch-AG, eine Konzentrations-AG, eine Computer-AGoder eine Theater-AGfür die Unterstufe.

 

 

Schule als Lebensgemeinschaft

Das Gymnasium Ochsenhausen,
versteht sich als eine Schulgemeinschaft,
die Lernende, Lehrende, Eltern und außerschulische Partner umfasst.

Innerhalb dieser Gemeinschaft
bestehen vielfältige und lebendige Beziehungen
der verschiedenen Partner zueinander,
die im gemeinsamen Handeln erkennbar werden.

 

1) Wir übernehmen Verantwortung füreinander und für andere

 

A) Deshalb

  • a) stehen drei von der Schülerschaft gewählte Verbindungslehrerinnen und Verbindungslehrer der Schülerschaft als Ansprechpartner zur Verfügung,
  • vermitteln bei Konflikten und begleiten dieSMV-Arbeit
  • b) hilft ein ausgebildeter Beratungslehrer jederzeit bei der Wahl der richtigen Schullaufbahn, indem er entsprechende Begabungstests und Beratungsge-
  • spräche durchführt und bei Lernschwierigkeiten Hilfe anbietet
  • c) nehmen die Lehrerinnen und Lehrer ihre Schülerinnen und Schüler ganzheitlich wahr und halten besonders als Klassenlehrerin und -lehrer mit
  • den Eltern Kontakt
  • d) stellen Lehrerinnen und Lehrer bei Bedarf Kontakt zu professioneller Hilfe her (z. B. psychologischer) und verweisen auf Sorgentelefon und/oder
  • einen für Ochsenhausen zuständigen Schulpsychologen
  • e) leisten die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Biologie einen Beitrag zum Wissen über gesundes Leben und speziell in der Jahrgangsstufe 7
  • einen Beitrag zur Suchtprävention
  • f) widmen sich die für die Jahrgangsstufe 10 eingerichteten Poolstunden speziell der Förderung des verantwortlichen und mündigen Bürgers, indem
  • in ihnen politische und kulturelle Zusammenhänge ausdrücklich in den Mittelpunkt gerückt werden
  • g) arbeiten Schulleitung und Lehrerschaft mit der Stadt Ochsenhausen als Schulträger zusammen, wenn es um Ökologie und Nachhaltigkeit geht.

B) Deshalb

  • a) engagieren sich Schülerinnen und Schüler für ihre Belange aktiv in der SMV
  • b) übernehmen die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Ämter innerhalb der Klasse und für die gesamte Schulgemeinschaft, indem z. B. die Schülerin-
  • nen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 den Pausendienst in der großen Pause leisten oder sich als Paten für die neuen Fünftklässlerinnen und
  • -klässler in die Pflicht nehmen lassen
  • c) leisten die Schülerinnen und Schüler regelmäßig Kehrdienste in ihren Klassen und in allgemeinen Aufenthaltsräumen
  • d) spendet die gesamte Schülerschaft alljährlich die Erlöse der „Lolli-Aktion“ einem sozialen bzw. wohltätigen Zweck, wie z. B. für ein Entwick-
  • lungshilfe-Projekt in Brasilien im Jahre 2003, weil sich das Gymnasium Ochsenhausen in weltweite wirtschaftliche Zusammenhänge eingebunden
  • fühlt und sich sozial engagiert
  • e) unterweisen sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 über Multiplikatoren und Multiplikatorinnen gegenseitig in Kenntnissen und
  • Strategien zur Suchtprävention
  • f) lassen sich einzelne Schülerinnen und Schüler zu Mentoren in den Fächern Musik und Sport ausbilden, um ihrerseits ihr erworbenes Wissen
  • an andere Schülerinnen und Schüler weiterzugeben
  • g) übernehmen Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe im Rahmen eines Sozialpraktikums in sozialen Einrichtungen bestimmte Aufgaben
  • h) engagieren sich Schülerinnen und Schüler in der schulinternen Sanitätsgruppe.

 

C) Deshalb

  • a) engagieren sich die Eltern im Förderverein
  • b) werden Eltern als Experten zu bestimmten Themen im Unterricht eingeladen.

 

2) Wir kommunizieren offen untereinander und nach außen und tragen mögliche Konflikte gemeinsam aus

 

A) Deshalb

  • a) nehmen die Lehrerinnen und Lehrer bei Bedarf an Klassenpflegschaftssitzungen teil
  • b) bieten die Lehrer und Lehrerinnen regelmäßig Elternsprechtage zum gemeinsamen Informationsaustausch mit den Eltern an
  • c) richten sich regelmäßig Elternbriefe der Schulleitung mit neuesten Informationen an alle Erziehungsberechtigten
  • d) bieten alle Lehrerinnen und Lehrer auf Anfrage Sprechstunden für Einzelgespräche an
  • e) informiert die Lehrerschaft gemeinsam mit einigen Schülerinnen und Schülern im Juli jeden Jahres in einem schuleigenen Jahrbuch alle am Schulle-
  • ben Beteiligten über die relevanten Ereignisse des vergangenen Schuljahres
  • f) bauen Lehrerinnen und Lehrer eine Brücke zur Berufswelt, indem sie in Jahrgangsstufe 9 BOGY-Tage („Berufsinformation am Gymnasium“) ver-
  • anstalten oder im Herbst einen Studientag an Universitäten und Fachhochschulen des Landes für die gesamte Jahrgangsstufe 11 durchführen
  • g) kooperiert das Gymnasium mit der Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg, Ochsenhausen, um insbesondere das
  • Musikprofil durch einen kompetenten außerschulischen Partner zu stärken
  • h) stellen Lehrerinnen und Lehrer Kontakte zu außerschulischen Partnern her, indem sie z. B. Referenten zu Themenabenden einladen wie z. B. Alkoholkonsum oder Ausgehpraxis
  • i) organisiert der Fachbereich Bildende Kunst nach Möglichkeit Projekte auch in außerschulischen Räumen, z. B. Kunst im Krankenhaus oder im
  • Klostergarten
  • j) schult sich das Kollegium – z. B. an pädagogischen Tagen – zu pädagogisch relevanten Themen
  • k) bilden sich Kolleginnen und Kollegen regelmäßig fort
  • l) reflektieren Kolleginnen und Kollegen kritisch ihren Berufsalltag
  • m) steht die Lehrerschaft über die Schulleitung in Kontakt mit der örtlichen Bildungsberatungsstelle und konsultiert diese bei Bedarf
  • n) hängt am schwarzen Brett stets die Telefonnummer des Sorgentelefons und anderer wichtiger „Notfalldienste“.

B) Deshalb

  • halten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler Kontakt zur Schule und helfen z. B. bei der Berufsberatung, indem sie der aktiven Schülerschaftvon ihren eigenen Erfahrungen in der Berufswelt berichten.

 

C) Deshalb

  • vermitteln Eltern Kontakte zu außerschulischen Partnern, indem siez. B. einen Informationstag zur Berufswahl organisieren und durchführen.

Unsere Vorstellung von Gesprächskultur beinhaltet, dass sich alle Beteiligten der
Schulgemeinschaft mit ihren Anliegen immer zuerst direkt an den jeweils Betroffe-
nen bzw. die Betroffene wenden, bevor sie mit Dritten sprechen.

 

3) Wir verleben gemeinsam gestaltete Zeit und feiern miteinander

 

A) Deshalb

  • a) planen und führen die Lehrerinnen und Lehrer nach Möglichkeit zahlreiche außerschulische Veranstaltungen durch; dazu zählen die Schullandheim-
  • aufenthalte in Klasse 7, die Jahresabschlussfahrten in Klasse 10 und eine Studienfahrt in Klasse 12 mit gesellschaftswissenschaftlicher, sprachlicher
  • oder naturwissenschaftlicher Ausrichtung
  • b) organisieren die fremdsprachlichen Fachschaften Begegnungen mit den uns verbundenen Schulen in Frankreich und denUSA
  • c) führen die einzelnen Fachlehrer Exkursionen zu fachrelevanten Lernorten durch
  • d) ermöglichen die Lehrerinnen und Lehrer den Schülerinnen und Schülern Besuche von Museen, Theatern und Konzerten
  • e) organisieren die Mitglieder der Fachschaft Religion regelmäßig Gottesdienste zur freiwilligen Teilnahme für die Mitglieder der gesamten Schulgemeinschaft