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Schulmensa kennenlernen

Ein kulinarisches Angebot  bot  unsere Schulmensa unseren neuen Fünftklässlern in der ersten Schulwoche. Die neuen Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Ochsenhausen besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern die Mensa. Im Hauptgebäude des Gymnasiums wird allen Schülern-/innen ein abwechslungsreiches und gesundes Mittagessen von Montag bis Donnerstag angeboten. Neugierig erkundeten alle Schüler und Schülerinnen gemeinsam die Mensa. Informationen zu den Abläufen während der Pausen- und Mittagszeit wurden erläutert. Ein gemeinsames Mittagessen erfreute alle Kinder.

Viel Elan zeigten alle beim anschließenden gemeinsamen Obst schneiden. Am Ende der Schneidarbeiten konnten voller Stolz Obstschälchen für alle gefüllt und serviert werden.

Schmetterlinge am GO

Dieses Jahr ist das Symbol bzw. Motto unserer Fünftklässler    „Schmetterlinge“. Im Gegensatz zu den letzten Jahren gibt es dafür diesmal echte Maskottchen. Im Moment sind sie allerdings nicht ganz flugfähig, da sie sich, wie man sieht, noch in der Entwicklung befinden. An dieser Stelle wollen wir ihren Werdegang die nächsten Tage ein bisschen begleiten.

Teil 1: Das Raupenstadium

Die Raupen des Distelfalters befinden sich in einem Aufzuchtbehälter, der auf die Raupen abgestimmtes Futter beinhaltet. Der Deckel der Aufzuchtbecher enthält kleine Löcher, so dass die Sauerstoffversorgung der Raupen gewährleistet ist. Die Raupen atmen durch Löcher an ihrer Seite, die Tracheen genannt werden. Das Larvenstadium dauert etwa 7 bis 10 Tage; in dieser Zeit wachsen die Raupen zu einer Größe von ca. 3 bis 4 cm heran. Wie auch in der Natur spinnen sie Seidenfäden, um sich vor Fraßfeinden zu verstecken und damit der Wind sie nicht wegweht.

Zwei neue Pensionäre im Sommer 2018

Zum Ende des Schuljahres 2017/18 verabschiedete das Kollegium des GO gleich zwei Mathematiklehrer in den wohlverdienten Ruhestand.

Manfred Ott verlässt nach 40 Dienstjahren die Schule. Nach seinem Abitur in Laupheim und dem Studium der Mathematik und Physik in Freiburg und Ulm verschlug es den Junglehrer zunächst nach Ehingen und schließlich 2002 ans GO. „Bei diesem Gymnasium war es Liebe auf den ersten Blick“ gestand der Pädagoge, der auch in der Lehrerausbildung tätig war und daher viele Schulen kennen lernte. Nach mehrmaligen Versetzungsanträgen kam Ott schließlich in die Klosterstadt an der Rottum. Neben seinen zahlreichen Tätigkeiten wie Exkursionen, Landschulheimaufenthalten und die Übernahme des Prüfungsvorsitzes lag ihm vor allem die Förderung besonders interessierter und begabter Schüler am Herzen. So stärkte er mit seiner Begabten-AG über Jahre hinweg das mathematische Profil der Schule. Der Vollblutlehrer zeigte in seiner kurzen Ansprache, wie schwer ihm der Abschied fällt. „Hier war ich gern, hier möchte ich sein“ – mit diesen Worten, frei nach Goethes Faust, brachte Manfred Ott seine Verbundenheit mit der Schule zum Ausdruck.

Auf 43 Dienstjahre kann Manfred Martin zurückblicken. Der bayerische Schwabe machte sein Abitur in Kempten und studierte in Ulm Mathematik und Physik. Nach den ersten Jahren seiner Lehrertätigkeit am Wieland-Gymnasium in Biberach mit Teilabordnung ans GO wechselte Martin 1988 schließlich mit vollem Deputat nach Ochsenhausen. Seit mehr als 25 Jahren ist er zudem mit einem Lehrauftrag an der Fachhochschule in Biberach betraut. Schulleiterin Elke Ray würdigte in ihrer Ansprache das große Engagement des Pädagogen. Als Abteilungsleiter war er federführend an der Einführung des digitalen Schwarzen Bretts beteiligt. Darüber hinaus verwaltete Manfred Martin über Jahre hinweg die Vertretungsplanung am GO und begleitete als Mitglied der Steuerungsgruppe den Entwicklungsprozess der Schule. Martin legte zudem die Grundlagen des Schulportfolios. „Herr Martin war der ruhende Pol der Schule und fand in schwierigen Situationen immer wieder Lösungen“, so Elke Ray abschließend. Der Mathematiklehrer blickte in seiner Abschlussrede auf viele Jahre der Tätigkeit zurück. „Ich habe acht Kultusminister und vier Schulleiter erlebt“, resümierte der Pädagoge lakonisch. Die Mathebücher seien immer dicker geworden, allerdings habe sich die Anzahl der Übungen zugunsten der Bilder verringert. Zum Schluss bedankte sich der angehende Pensionär und würdigte die Arbeit mit den naturwissenschaftlichen Kollegen. Diese bedankten sich bei ihm unter anderem mit einer Karte, die wie eine kleine Stundentafel aussieht. Auf der sind aber nicht Mathe, Chemie oder Latein, sondern Fächer wie „Frühstücken“ oder „Wandern“ zu finden.