Feinstaub und Abendrot

Benno Hölz vom SFZ forscht bereits seit mehreren Jahren am Phänomen Abendrot. Neben zahlreichen Messungen und Berechnungen zur Intensität der Himmelsfärbung hat er in den vergangenen Jahren auch untersucht, inwieweit die bekannte Bauernregel „Abendrot – Schönwetterbot“ einer wissenschaftlichen Untersuchung standhält.

Benno Hölz und Tobias Beck bei der Messstation auf dem Dach des Klett-Verlags.


Bereits dreimal in Folge hat er sich mit seinen Forschungsergebnissen für die Landesebene von Jugend forscht qualifiziert und dort mehrmals Sonderpreise abgeräumt. Weil er dieses Jahr Abitur gemacht hat, darf er nun noch ein letztes Mal bei Jugend forscht teilnehmen – mit der Untersuchung, ob man Feinstaub am Abendhimmel tatsächlich auch durch Farbveränderung sehen kann.
Um die Auswirkungen der Feinstaub-verschmutzen Luft in der Großstadt auf die Rotfärbung des Abendhimmels zu untersuchen, hat Benno kürzlich eine von ihm konstruierte und gebaute Messstation mitten im Stuttgarter Talkessel aufgestellt. Diese überträgt ab jetzt täglich nach Sonnenuntergang 30 Fotos des gesamten Abendhimmels über der Landeshauptstadt an den Server des Schülerforschungszentrums, auf dem ein Programm die Rotfärbung analysiert. Parallel misst die Box die aktuelle Feinstaubbelastung der Stadt. Seine Ergebnisse dürften dabei auch diejenigen interessieren, die sich aktiv für eine sauberere Luft in Stuttgart einsetzen.

Am 2. November war Benno Hölz mit seiner Idee der Feinstaub-Korrelation in einem Interview auf Radio 7. Hier gibt es das Interview zum Nachhören.

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