Oberstufenschüler meistern alpine Exkursion in NWT und Geographie

Für ein Mess-Praktikum hat sich der NWT-Kurs des Gymnasiums Ochsenhausen in diesem Jahr einen außergewöhnlichen Ort ausgesucht: Auf dem Gipfel der Zugspitze haben die Nachwuchs-Ingenieure mit selbst gebauten Messgeräten die Solarkonstante bestimmt. Dazu waren sie gemeinsam mit dem Geographie-Leistungsfach, weiteren interessierten Jugendlichen und den drei Lehrern Samuel Schwenk, Simon Maier und Tobias Beck zu Fuß zwei Tage lang auf den höchsten Gipfel Deutschlands gewandert.

Nach einem dritten Wander-Tag und der erfolgreichen Rückkehr zum Ausgangspunkt Garmisch-Partenkirchen freuten sich die 20 Teilnehmer aber nicht nur über erfolgreiche Messungen. Im Gepäck hatten sie auch viele Erkenntnisse zur Geografie des Wettersteingebirges, das Erfolgserlebnis, 60 Kilometer Wanderung und fast 3000 Höhenmeter erfolgreich bewältigt zu haben, und zahlreiche neue Erfahrungen wie die Nächte in den Bergen oder das Baden in der eiskalten Partnach.   Übernachtet haben die Jugendlichen mit ihren Lehrern auf der Reintalangerhütte – und hatten dabei auch noch die Möglichkeit, den Betrieb und die Herausforderungen einer autarken Alpenvereinshütte mitzuerleben: Woher kommen Wasser und Strom? Wie geht man mit dem Abwasser um? Und wie verpflegt man jeden Tag weit draußen in den Bergen 120 hungrige Wanderer? „Wir freuen uns, dass wir unseren Oberstufenschülern diese Möglichkeiten und Eindrücke auf der Zugspitze wieder anbieten konnten – das ist echt Lernen am echten Leben“- freut sich der Geographie-Lehrer Samuel Schwenk. Vor drei Jahren hatte die Exkursion schon einmal stattgefunden und soviel Zuspruch erhalten, dass sie nun eine Fortsetzung fand.

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